Kurzbeschreibung
„Zum Berufsziel Lehrer:in am Gymnasium und an Beruflichen Schulen führen in Baden-Württemberg drei Ausbildungsphasen: ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Bachelor-Studium, ein abgeschlossener Master of Education Studiengang und ein abgeschlossener Vorbereitungsdienst (Referendariat).“ (Website der Uni Heidelberg)
Hier sollen die vielen verschiedenen und teils widersprüchlichen Informationen der verschiedenen Institutionen gesammelt dargestellt werden, um einen Überblick über den Weg zum Lehramt zu bieten.
Falls noch weitere Fragen zum Lehramt auftreten, schreibe uns gerne eine Mail an lehramt@mathphys.info.
Die Informationen auf dieser Website sind zwar sorgfältig zusammengestellt, können aber dennoch fehlerhaft oder veraltet sein. Im Zweifel sollten sie darum eigenständig überprüft werden. Falls dir etwas diesbezüglich auffällt, schreibe uns gerne eine Mail an lehramt@mathphys.info.
Bachelor
Im Bachelorstudium studiert man in erster Linie zwei Fächer zu je 50%. Dies erlaubt es, entweder später (unter bestimmten Voraussetzungen) mit einem Fachmaster, oder eben mit dem Berufsziel Lehrer:in mit dem Master of Education. Wenn man später den Master of Education anschließen möchte, so sind bildungswissenschaftliche Anteile im Studium zu absolvieren.
Allgemeine Informationen zum Bachelorstudium mit Lehramtsoption:
Wenn man Lehrer/in werden möchte, dann studiert man in Heidelberg zunächst zwei Fächer zu 50%. Das kann man auch machen, ohne Lehrer/in zu werden. In jedem Studium an der Uni Heidelberg gibt es die “Übergreifenden Kompetenzen”. Das ist ein Bereich des Studiums, der 20 ECTS umfasst, bei dem man sich Inhalte anrechnen lassen kann, die nicht zwingend mit der eigenen Fachrichtung zusammenhängen. Ein Beispiel wären Sprachkurse. Diesen Bereich kann man mit der Lehramtsoption “ersetzen”. Wichtig: Man ersetzt/verliert also nichts von den zwei Fachrichtungen und man muss ich auch nicht verbindlich “anmelden”, sondern kann Semester für Semester entscheiden, ob man die Lehramtsoption nutzen möchte. Der genaue Aufbau der Lehramtsoption findet man hier. Sobald man die 20 ECTS, besthend aus BOP1, BOP2, Einführung in die Schulpädagogik, Einführung in die pädagogische Psychologie, und ein bisschen Fachdidaktik, ist man qualifiziert den Master of Education zu beginnen und so Lehrer/in zu werden.
- Projekt Hitchhiker – ein Leitfaden zum Lehramtsstudium in Heidelberg, von Studierenden für Studierende / du willst mitschreiben? hier
Informationen zu den Bachelorstudiengängen 50% mit Lehramtsoption:
Mathematik
Prüfungsordnungen, Zulassungsordnungen und Modulhandbücher
- Man sollte sich rechtzeitig (am besten spätestesns 1 halbes Jahr vorher) um eine Bachelor-Arbeit kümmern. Manchmal erwarten Betreuer noch spezielle Seminare/Vorlesungen.
- Das Kultusministerium gibt vor, bis zum Ende des Sudiums den gesamten Wahlpflichtbereich, bestehend aus Funktionentheorie I , Algebra I, Einführung in die Numerik und Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie absolviert zu haben. Da man ein Modul aus Wahl- oder Wahlpflichtbereich des Mathe-Studiums im Master of Education hören muss, kann man eines der vier Module erst im Master belegen.
- Unter den Modulen Proseminar und Seminar gibt es Optionen mit Lehramtsbezug
Physik
- Info-Website
- Modulhandbuch nur zu Infos zu einzelnen Modulen konsultieren, nicht geeignet für zuverlässige Infos rund um Pflichtmodule, Studienverlaufsplan, etc.
- Prüfungsordnung Hier ist spezifisch für das Lehramt ab Seite 22 relevant, ACHTUNG, unterscheide zwischen 50% ohne LAO und mit LAO!
- FAQ des Prüfseks siehe “Bachelor 50%” und “Spezifisch für 50% Bachelor Physik für das Lehramt”, ist aber zu Teilen FALSCH. Richtig sind:
- Prof. Selim Jochim (Mail, Büro: INF 226, 01.112, Quelle) ist Ansprechperson für 50%-Studierenden. Erfahrungsgemäß schwer per Mail zu erreichen.
- Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Fächern: keine Einschränkungen, Mathematik wird aber stark empfohlen. Genauer: Im Bachelor wird der Inhalt des Mathematischen Vorkurses vorausgesetzt. Weitere mathematische Themen werden in anderen Vorlesungen (z.B. Moderne Physik 2: Gruppen & Vektorräume) behandelt. Mathe als anderes Fach erleichtert definitiv das Verständnis für diese Themen, ist aber nicht notwendig für das erfolgreiche Abschließen des Moduls
- 1 Modulnote aus dem Physikstudium kann aus der Berechnung der Endnote ausgenommen werden
- Jokerregelung: Bei bis zu 2 Modulen kann ein 3. Prüfungsversuch in Anspruch genommen werden
- Auf Antrag (vrmtl bei Prüfungsausschuss (Dullemond)) kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit statt Ex4/Theo4 auch Ex3/ Theo 3 oder ggf. was ganz anderes hören.
- Man darf ein beliebiges Modul im 50% Physik-Studium aus der Berechnung der Endnote ausschließen
Infos zu PAPL und Unterschied zu PAP1
- Für 50%-Physik Studierende wird statt des physikalischen Anfängerpraktikums eine Alternative mit Lehramtsbezug angeboten: Das physikalische Anfängerpraktikum für Lehramt (PAPL1). Dies ist eins der zwei Pflichtpraktika im 50%-Studium mit Lehramtsoption
- Das Praktikum gibt 6 ECTS, einen weniger als das PAP1
- Man hat mit 14 Versuchen zwei Versuche weniger als im PAP1, zusätzlich sind drei Versuch spezielle Lehramtsversuche (hier muss man als Vorbereitung auf den Unterricht die Versuche selbst aufbauen (: )
- Das Praktikum findet in als 3,5 wöchige Blockveranstaltung in den Semesterferien nach dem Sommersemester statt und bietet eine tolle Möglichkeit andere Lehramtsstudierende kennezulernen
- mehr Infos gibt es auf Seite 91 im Modulhandbuch
Infos zu Vorlesungsreihe der Modernen Physik für Lehramt
Im 50%-Studium mit Lehramtsoption werden die Standardvorlesungsreihen Experimentalphysik und Theoretische Physik nur bis zu dem jeweils zweiten Teil gehört. Anschließend ersetzt die Vorlesungsreihe “Moderne Physik für Lehramt” höhere Vorlesungen. Diese besteht aus drei Modulen:
- Moderne Physik I
- Moderne Physik II
- Moderne Physik III
Die “Moderne Phyik für Lehramt” – Reihe qualifiziert grundsätzlich für den Master of Sience in Physik (vorausgesetzt die Bachelorarbeit wird in Physik geschrieben), jedoch unter Vorbehalt von Auflagen. Das heißt, dass gegebenfalls Module nachgeholt werden müssen
Informatik
Informationsseite, Modulhandbuch, Prüfungsordnung
Fachdidaktik
- Modul ‚Didaktik der Informatik‘
- außerdem im Fachstudium: Vorlesung ’Informatik und Gesellschaft’
Informationen zu den bildungswissenschaftlichen Anteilen im Studium
Die bildungswissenschaftlichen Anteile bestehen aus 20 Leistungspunkten. Es ist frei wählbar wann welches Modul besucht wird. Modulhandbuch Stand 2016
Modul: Einführung in die Bildungswissenschaften
- besteht aus pädagogischer Psychologie und Schulpädagogik, die jeweils 6 LP geben
- beides findet jeweils in Form einer Vorlesung statt mit Abschlussklausur (-> pädagogischer Psychologie) oder Abschlussarbeit (-> Schulpädagogik)
- es bestehen keine Voraussetzungen für das Modul
- Lernziele: Die Studierenden sind in der Lage, …
– Grundkenntnisse in Pädagogischer Psychologie und in
Schulpädagogik zu benennen, zu bestimmen und zu in-
terpretieren
– diese Grundkenntnisse auf bildungspraktische Situatio-
nen reflexiv anzuwenden
Modul: Berufsorientierende Praxisphasen
Die BOPs bilden den praktische Teil im Bachelorstudium. Alternativ besteht die Möglichkeit, an der Lehr:werkstatt teilzunehmen.
Allgemeine Informationen:
- Informationen des Kultusministeriums zum BOP1/Orientierungspraktikum sowie zur Anmeldung an den Schulen.
www.lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseite/schulpraktika/Orientierungspraktikum-Gymnasium - Welche Module umfasst die Lehramtsoption im polyvalenten Bachelor? Was genau ist das BOP1? Was genau ist das BOP2?
www.uni-heidelberg.de/de/studium/studienangebot/lehrer-werden/bachelor-phase/lehramtsoption - Ausführlichere Informationen zur Planung, Anmeldung (zum Praktikum und zu den begleitenden Workshops) und Inhalte der BOPs sowie deren Rolle im Studienverlauf findet ihr in der Broschüre zu BOP1 und BOP2.
Ihr findet die aktuelle Version der Broschüre auf der Website der Universität sowie im Moodle-Kurs „HSE Infoveranstaltungen Lehramt“. - Informationen zu BOP2 im Ausland und dem Praxisnetzwerk Verzeichnis und zu den Möglichkeiten des BOP2 im Ausland findet ihr auf der Universitätswebsite „Lehrer:innenbildung International“ und im Moodle-Kurs „HSE Infoveranstaltungen Lehramt“. Im Moodle-Kurs finden Sie zudem ein Praxisnetzwerk Verzeichnis.
Checkliste zum Durchführen und Planen der BOPs
Vorraussetzungen:
- laufendes polyvalentes Bachelor Studium in der Profillinie Lehramt Gymnasium
- Masernimpfung oder Masernimmunität => Musterbescheinigung
Weiteres:
- Besuch der Informationsveranstaltung zu den BOPs (optional)
Die Infoveranstaltung findet einmal im Semester statt. Die Powerpoint-Präsentation zur Infoveranstaltung finden Sie im Moodle-Kurs „HSE Infoveranstaltungen Lehramt“.
Die Termine findet ihr unter www.hse-heidelberg.de oder www.uni-heidelberg.de/lehramt
Bop 1
Das BOP 1 ist eine dreiwöchige Praxisphase an einer Schule in Baden-Württemberg. Das Orientierungspraktikum soll den Studierenden ermöglichen durch Unterrichtsbeobachtung und eigenen Unterrichtsversuchen tiefere Einblicke in den Beruf einer Lehrperson zu bekommen. Es wird von der Uni empfohlen, vor dem Praktikum bereits Module aus der Lehramtsoption absolviert zu haben. Man kann das Praktikum aber auch ohne Probleme direkt zu Beginn des Studiums absolvieren. Man sollte sich rechtzeitig über die Fristen zu der Anmeldung für die begleitenden Workshops und Bewerbeverfahren an Schulen informieren. Die Bewerbung an Schulen läuft über eine Seite des Kultusministeriums. (Man darf das BOP1 nicht an seiner alten Schule absolvieren!) Zu dem Praktikum muss verpflichtend ein Vorbereitungs- und ein Nachbereitungsworkshop der Uni teilgenommen werden. Außerdem soll über die Eindrücke und Erfahrungen an der Schule ein Reflexionsportfolio geschrieben werden. Alle weiteren Infos findet man unter der Informationsbroschüre.
Die Uni hat ebenfalls eine Informationsseite, bei der man weitere Details und Verlinkungen findet.
Das BOP2 ist die zweite Praxisphase des Bachelors und unterscheidet sich ein wenig vom BOP1:
- Während das BOP1 an einer Schule in Baden-Würrtemberg absolviert werden muss, kann das BOP2 an vielen verschiedenen Bildungseinrichtungen (nicht unbedingt eine Schule!) im In- oder Ausland absolviert werden
- Der Umfang des Praktikums beträgt mit 50 Stunden weniger als das BOP1, kann aber freiwillig beliebig zu einem längeren Praktikum erweitert werden. Für das BOP2 erhält man 2 ECTS
- Beim BOP2 gibt es anders als beim BOP1 nur einen Nachbereitungsworkshop. Es muss sich jedoch vor dem Praktikum in einen Moodle-Kurs eingeschrieben werden.
Alle weiteren Infos, beispielsweise welche Bildungseinrichtungen in Frage kommen, gibt es hier oder auf der allgemeinen Infoseite der Uni.
Lehr:werkstatt
Die Lehr:werkstatt ist ein Praktikumsprojekt, das Studium und Berufspraxis zusammenbringt.
Für die Dauer eines gesamten Schuljahres arbeiten Heidelberger Lehramtsstudierende (= Lehr:werker:innen) mit einer betreuenden Lehrkraft (= Lehr:mentor:in) zusammen; im Tandem gestalten und erleben sie den Schulalltag zu realen Bedingungen. Von den verschiedenen Formen des Team-Teachings profitieren alle Beteiligten – die Lehr:werker:innen gewinnen praktische Unterrichtserfahrung, die Lehr:mentor:innen und ihre Schulen erhalten tatkräftige Unterstützung durch ambitionierte Lehramtsstudierende.
Als Langzeitpraktikum stellt die Lehr:werkstatt am Standort Heidelberg eine Alternative zu den Berufsorientierenden Praxisphasen dar, die Studierende in der Lehramtsoption der polyvalenten Bachelorstudiengänge absolvieren.
Wie die Lehr:werkstatt funktioniert:
- Lehr:werker:in und Lehr:mentor:in bilden mithilfe eines passgenauen, individuellen Matchings ein Tandem.
- Zwei schulische Blockphasen im September und im Februar wechseln sich mit semesterbegleitenden Phasen ab, in denen die Studierenden einen Tag (i. d. R. 4–5 Stunden) pro Woche an der Schule verbringen.
- Eine universitäre Veranstaltung für die Lehr:werker:innen begleitet das Praktikum.
- Leitfadengestützte Zwischen- und Abschlussfeedbackgespräche im Tandem runden das Konzept ab.
Alle genauerern Informationen findet ihr auf der Website der Lehr:werkstatt.
Modul: Grundfragen der Bildung
- das Modul kann als unterschiedliche Formen absolviert werden, entweder als Vorlesung (diese findet jedes Semester statt) oder als Seminar (je nach Angebot)
- Prüfungsformen fallen unterschiedlich aus (Referat, Seminararbeit,… bei der Vorlesung meist die Gestaltung und Präsentation eines Posters)
- theoretische Voraussetzung ist der Abschluss des Moduls Einführung in die Bildungswissenschaften
Master
Auf den Bachelor mit Lehramtsoption folgt auf dem Weg zum Beruf Lehrer:in der Master of Education. Dieser beinhalt neben den bildungswissenschaftlichen Modulen die beiden fachlichen Teilstudiengänge.
Allgemeine Informationen zum Master of Education
Informationen zu den Teilstudiengängen:
- Mathematik
- Physik
- Informatik
Informationen zu den bildungswissenschaftlichen Anteilen (inklusive Schulpraxissemester)
Lehramtsorganisation an der Uni
An der Uni gibt es zahlreiche Organisationen, Gremiem, usw., die am Lehramtsstudium und an der Vertretung dessen Studierender beteiligt sind.
HSE (Heidelberg School of Education)
Die HSE ist eine zentrale Anlaufstelle für lehramtsbezogene Themen.
Sie übernimmt koordinierende Aufgaben in den polyvalenten Bachelorstudiengängen und im Master of Education, und bietet Angebote, darunter Kurse, Seminare und weitere Veranstalutngen, an, um Lehramtsstudenten vor allem pädagogisch auf den Lehrerberuf vorzubereiten.
Die HSE ist ebenfalls zuständig für die Koordination der Berufsorientierenden Praxisphasen (BOPs)
Angebote
- HSE-Webseite
- HSE-Meilensteine-Flyer zum Lehramt (Grober Verlauf des Studiums)
- Moodle-Kurs zum “Mythos” Reflexionsportfolio , mit Beispielstatements, -postern, …
- Moodle-Kurs zum BOP2 – Ideen
- Zusatz-/Querschnittsqualifikationen (ZQQ):
Die ZQQ sind ein Angebot von der HSE, um wie der Name verrät, Zusatz-/Querschnittsqualifikationen im pädagogischen Bereich zum vermitteln.
Ansprechpartner*in zu ZQQ:
Wiebke Goltz
Koordination Zusatz-/Querschnittsqualifikationen, Kommunikation
Tel.: +49 6221 54-5251
E-Mail: goltz@heiedu.uni-heidelberg.de
Genereller Kontakt
Heidelberg School of Education
Voßstraße 2, Gebäude 4330
D-69115 Heidelberg
Tel.: +49 6221 54-5253
E-Mail: hse@heiedu.uni-heidelberg.de
PH (Pädagogische Hochschule)
Arbeitskreise zum Thema Lehramt
AK-Lehramt
- Was ist der AK-Lehramt?
–> eure Lehramtsvertretung und sowas wie eure generelle “Lehramtsfachschaft” - Insta-Seite
- Kontakt:
Arbeitskreis Lehramt
c/o StuRa-Büro, Albert-Ueberle-Str. 3-5
69120 Heidelberg
Tel.: 06221/ 54-2456
E-Mail: lehramt@stura.uni-heidelberg.de
Referate und Gremien
Lehramtsreferat
Das Referat hat laut Beschluss folgende Aufgaben:
- Das Lehramtsreferat ist die Anlaufstelle für alle Fragen des Lehramtsstudiums in der VS
- Es informiert über das Lehramtsstudium und das Berufsfeld Schule und vernetzt die Lehramtsstudierenden.
- Es arbeitet mit den lehramtsbildenden Fächern und Einrichtungen der Uni zusammen.
- Es arbeitet mit den zentralen Lehramtsgremien der Universität und PH zusammen.
- Es nimmt Stellung zu Fragen der Lehramtsbildung und damit zusammenhängenden Themen.
- Es wirkt auf eine Verbesserung des Lehramtsstudiums am Standort Heidelberg hin.
- Das Lehramtsreferat arbeitet eng mit dem AK Lehramt zusammen (und hat sich aus diesem entwickelt)
Maike Lindenau (sie/ihr)
Marie Külz (sie/ihr)
Laura Schweikert (sie/ihr)
Lehramtsreferat des StuRa
c/o StuRa-Büro
Albert-Ueberle-Str. 3-5
69120 Heidelberg
Tel.: 06221/ 54-2456
E-Mail: lehramt.ref@stura.uni-heidelberg.de
Lenkungsausschuss
Der Gemeinsame Lenkungsausschuss ist ein hochschulübergreifendes Gremium, in dem neben der HSE die Dekan*innen der Lehramtsfächer und Studierende von Universität und Pädagogischer Hochschule vertreten sind. Er ist für den von der PH und Universität gemeinsam verantworteten Studiengang Master of Education mit seinen beiden Profillinien Lehramt Sekundarstufe I und Lehramt Gymnasium, sowie für den polyvalenten Bachelor zuständig.
Neben zwei Uni-Studierenden sind zwei PH-Studierende, die Prorektor*innen für Lehre beider Hochschulen, die Studiendekan*innen aller lehrerbildenden Fakultäten und beiden geschäftsführenden Direktor*innen der HSE Mitglied des Lenkungsausschusses.
- Im Lenkungsausschuss bespricht man allgemeine Entwicklungen des Lehramtsstudiums in Heidelberg (mit Fokus auf hochschulübergreifende Bereiche).
- Besonders geht es um die Verschränkungsmodule (dazu gibt es auch eine extra Unter-AG), Evaluationen, Qualitätssicherung und -entwicklung sowie die Kooperation der Hochschulen.
- Der Lenkungsausschuss bereitet Entscheidungen für die hochschulinternen Gremien beider Hochschulen vor und hat insofern bedeutenden Einfluss auf das Lehramtsstudium in Heidelberg.
HSE-Rat
Die Heidelberg School of Education ist eine gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der HSE-Rat besteht aus dem HSE-Direktorium, Studiendekaninnen der Lehramtsfakultäten, HSE-Mitarbeiterinnen und Studierenden, jeweils von beiden Hochschulen.
- Er berät unter anderem das HSE-Direktorium in fachlicher Hinsicht und bringt Vorschläge zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit beider Hochschulen in der Lehrer/innenbildung ein.
- Dabei geht es z.B. um zusätzliche Veranstaltungen, die Zusatzqualifikationen, die Beratungsangebote der HSE, fachübergreifende Forschungs- und Kooperationsprojekte sowie die wissenschaftliche Arbeit in unterschiedlichen Clustern.
Genereller Kontakt bei Fragen zu Gremien
Wenn ihr Fragen zur Arbeitsweise in den Gremien und den Themen, die dort gerade behandelt werden, habt, könnt ihr euch ans Lehramtsreferat und den AK Lehramt sowie die aktuellen Mitglieder der beiden Gremien wenden (lehramt@stura.uni-heidelberg.de) – ihr trefft sie auch auf den wöchentlichen Lehramtstreffen, in der Regel donnerstags, um 18:00. Alternativ könnt ihr euch an das Gremienreferat (gremien@stura.uni-heidelberg.de) wenden.
GEW – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) umfasst fast 280.000 Menschen, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten: In Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Auch Studierende und arbeitslose Pädagoginnen und Pädagogen sind gleichberechtigte Mitglieder in der GEW. Als Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund macht sie sich für euere Interessen stark. Ihr Ziel ist die Gestaltung von guten Arbeitsbedingungen, fairen Entgelten, unbefristeten Arbeitsverträgen und sicheren Arbeitsplätze im Bildungsbereich.
Angebote:
Die GEW biete kostenlose Mitgliedschaft für Studis an, die Interesse daran haben, sich gesellschaftlich einzusetzen und über die aktuelle Lage in der Bildun informiert zu bleiben (Link dazu)
Was ist für Mitglieder drin:
- Beratung bei Fragen zu Studium und Berufseinstieg, einfach anrufen
- Veranstaltungsangebote Online und in Präsenz mit “allem was man im Studium und Ref wissen muss”
- Schlüssel- und Berufshaftpflichtversicherung und Berufsrechtschutz
- Fortbildungen, Praxishilfen, Unterrichtsmaterial
- Einsatz für demokratische Teilhabe, Vielfalt und Bildungsgerechtigkeit